Bauelemente visualisiert
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Auf Knopdruck rufen unsere Mitarbeiter im Vertrieb jedes Fensterelement als Abbildung mit allen technischen Details auf“, beschreibt Bernwinkler. „Und auch in der jetzt überwiegend papierlosen Fertigung helfen die grafischen Darstellungen beispielsweise bei der Montage der Beschlagtechnik“. Jedes Element, das die Fertigung durchläuft, trägt einen Barcode. Dieser wird an den einzelnen Stationen gescannt. So erkennen Mitarbeiter und Maschinen, welche Arbeitsschritte als nächstes anstehen. Der Mensch bleibt auch in der hochmodernen Fertigung von Niederhofer ein wichtiger Faktor. „Bewusst haben wir uns dazu entschieden, weil wir sehr hohe Anforderungen an die Qualität unserer Arbeit stellen“, sagt die 32-Jährige. An vielen Stationen in der u-förmig aufgebauten Fertigungslinie ist das geschulte Auge der Mitarbeiter gefragt. Sie können jederzeit eingreifen, wenn es Grund zu Beanstandung gibt.
Mit dem Umstieg auf Fensterbeschläge von Winkhaus hat bei Niederhofer eine neue Zeitrechnung begonnen. „Die Vorteile sind deutlich spürbar“, bestätigt Gottwald, „wir würden diese Entscheidung jederzeit genauso wieder treffen.“ Er sieht das Unternehmen nun gut gerüstet für die künftige Entwicklung. Denn er erwartet einen wachsenden Preiswettbewerb, „allerdings weniger im Bereich innovativer Individual-Lösungen, sondern eher im Segment der Standardelemente.“